Der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg hat im Auftrag der Universitätsstadt Marburg an insgesamt 6 Abfallgefäßen sogenannte Pfandringe angebracht. Im Rahmen dieses Pilotprojekts werden zwei verschiedene Varianten ausprobiert.
Gemäß dem Motto „Pfand gehört daneben“ haben viele ihre Pfandflaschen in der Vergangenheit schon neben die Abfallgefäße gestellt, anstatt sie einzuwerfen. Die Pfandringe unterstützen hierbei mit einem praktischen Angebot. Das Leergut kann nun einfach in den Ringen abgestellt werden und ist damit gleichzeitig gut erreichbar für die, die auf das Pfand angewiesen sind.
Auch die Umwelt profitiert, wenn die Pfandringe noch mehr Menschen dazu motivieren, Ihr Leergut nicht einfach wegzuwerfen, sondern für ein Recycling bereit zu stellen.
Die Pfandringe sind an folgenden Orten zu finden:
- Christa-Czempiel-Platz
- Fischtreppe (Afföllerwiese gegenüber Wehrdaer Weg)
- Luisa-Heuser-Brücke (hinter dem Cineplex)
- Trojedamm auf Höhe der DLRG
- Steinweg (Pferdetränke)
- Bouleplatz in der Jahnstraße
© DBM, Sonja StenderPfandringe bekommen Verstärkung durch "Bottler"
Anfang November hat der Künstler Martin Blankenhagen 3 seiner sogenannten Bottler am Rudolphsplatz montiert. Auch in diese Kunstobjekte können leere Getränkebehältnisse bequem für Pfandsammler*innen abgestellt werden, nur dass diese deutlich schöner anzuschauen sind und damit Abfall und Ästhetik, Schmutziges und Schönes in Bezug zueinander setzen. Damit möchte der Künstler ein Augenmerk auf die Hinterlassenschaften unseres Konsumverhaltens legen und Menschen dazu anregen, dieses zu Hinterfragen.





